An der Brückenstraße reiht sich in Gieselwerder Fachwerkhaus an Fachwerkhaus. Das gibt dem Ort ein besonderes anheimelndes Gepräge.
Diese Einkaufstraße mündet in die Weserbrücke und ist der Hauptverbindungsweg zwischen Hessen und Niedersachsen. Sie wird vor allem im Sommer von zahlreichen Rad- und Motorradtouristen genutzt, um die Weser zu überqueren.
Am Westrand des Luftkurortes Gieselwerder an der nach Gottsbüren führenden Straße liegt die Freilichtausstellung des Mühlenplatzes. In der weiträumigen, liebevoll gestalteten Anlage werden im Maßstab 1:25 und 1:40 originalgetreu nachgebildete Wassermühlen, Burgen und Schlösser, Kirchen und Rathäuser aus alter Zeit gezeigt.
Das Wasser des Lumbaches wird über zierliche Rinnen den Wassermühlen zugeführt und zum Antrieb der Mühlentechnik genutzt. Die Anlage wurde aus einem Hobby heraus 1969 von Richard Wittich gegründet und seit dieser Zeit stetig erweitert und ausgebaut. Heute sind ca. 60 Modelle zu besichtigen.
Öffnungszeiten:
01. April - 30. September täglich 10:00 - 18:00 Uhr
01. Oktober - 15. Oktober täglich 10:00 - 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Kontakt:
Telefon: 05572-1510
www.mühlenplatz-gieselwerder.de
oder im Rathaus
Vom Campingplatz aus sind es nur wenige Meter zur kleinen Oase Gieselwerders in der Mühlenbachstraße. Durch ein Feuchtbiotop schlängelt sich der Mühlenbach, der zu einem Teich gestaut allerlei feuchtigkeitsliebenden Pflanzen und Tieren Lebensraum bietet.
Wer einen ruhigen erholsamen Ort abseits der üblichen touristischen Pfade sucht, wird hier fündig. [nach oben]
Auf dem historischen Grund der alten Wasserburg stand seit dem 11. Jahrhundert der Amtssitz der Grafen von Werder. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde auf diesem Platz ein Fachwerkhaus errichtet.
1913 brannte das Gebäude durch Blitzschlag nieder und wurde ein Jahr später neu erbaut. Seit 1967 dient es als Rathaus der Gemeinde Oberweser. Vor dem Haus kann man ein Modell der alten Wasserburg bewundern. [nach oben]

Seit 2008 werden auf der Weser wieder Güter transportiert. Darüber und über die Kähne, Schlepper und Dampfer die in den 100 Jahren davor fuhren, informieren wir Sie in diesem Schiffermuseum, das im Mai 2010 eröffnet wurde.
Schauen Sie, wie der Schiffer seinen Beruf erlernte und tauchen Sie dabei ein in die Welt der Binnenschiffer. Erfahren Sie mehr über das Leben der Schiffer und deren harter Arbeit an Bord.
Vom Raddampfer-Modell und Original-Schifferpatent über riesige Schiffs-Schrauben und Anker bis hin zu einem echten Steuerhaus finden Sie einen Querschnitt zur Binnenschifffahrt auf der Weser. Sehen Sie, wie Schiffe ohne Motor schwere Lasten und riesige Mengen von Gütern auf der Weser transportieren konnten.
Museumsadresse
In der Klappe 11
34399 Oberweser-Gieselwerder
Geöffnet
Mai bis September sonntags 14.00 bis 17.00 Uhr.
Für Gruppen, Schulklassen und Einzelpersonen an allen Tagen bei vorheriger Anmeldung. Der Eintritt ist frei. Prospekt
Kontakt:
Herr Rossel
34399 Oberweser-Gieselwerder
Telefon: 05572-500 oder 572
Schiffermuseum-Gieselwerder@web.de
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Große Anker und Schiffsschrauben zeugen am Schifferplatz in der Krämerstraße nahe der Weserbrücke von der Zeit, als noch viele Gieselwerderer Schiffer im Haupterwerb die Weser befuhren. Heute dient der Platz als illustre Kulisse für Hafenkonzerte, die vom Schifferverein veranstaltet werden.
Kontakt:
Jürgen Noll
Steinweg 17, 34399 Oberweser-Gieselwerder
Telefon: 05572-1894 [nach oben]
Eine Skulptur des Hofgeismarer Bildhauers Wienhold Gernemann zeugt vor dem Rathaus von der engen Verbundenheit des inzwischen verstorbenen Künstlers zur Märchenwelt. In abstrakter Form ist die Geschichte des Schneewittchens und der sieben Zwergen dargestellt, deren "Pate" die an der Märchenstraße gelegene Gemeinde Gieselwerder ist.
Beschreibung der Skulptur - Deutsch
Explanation of the Sculpture - English [nach oben]
Das Haus des Gastes, zentral im Ambiente von Rathaus, ev. Kirche und Einkaufsmöglichkeiten gelegen, ist die Sammelstelle für tagsüber frei zugängliche Informationsschriften über örtliche und überörtliche touristische Ziele. Auch aktuelle Veranstaltungen werden hier bekannt gegeben.
Der große "Tanzeplatz" mit umliegenden Bänken lädt besonders Fahrrad- und Motorradfahrer zum Verweilen ein.
Das Museum ist wegen Umbau bis Ende Februar 2012 geschlossen. Die Handarbeitsrunde am Mittwoch und die Kurse finden trotzdem statt. Gruppenführungen für die Ungarnaustellung sind nach Anmeldung möglich.
Im Haus "Kleiner Schneider", einem historischen Weser-Diemelhaus, welches sich durch eine große Diele für Pferdefuhrwerke auszeichnet, lebten und arbeiteten vier Generationen Schneider. Weil der letzte Schneider nicht sehr groß war und es einen zweiten, aber größeren Schneider im Ort gab, bekam das Haus im Steinweg diesen Namen.
Ausgestellt werden:
Es werden außerdem Kurse und verschiedene Veranstaltungen angeboten. Programm
Kontakt:
KulturGut Alte Schmiede GmbH - Timur B. Kircher
Mühlenstraße 6, 37194 Wahlsburg-Lippoldsberg
Telefon: 05572-4448 | Fax: 05572-1716
www.weberei-museum-kircher.de [nach oben]
Beim Wandern durch den Reinhardswald
macht man an einem Bächlein halt.
Ein Wunder nimmt hier seinen Lauf,
es fließt tatsächlich das "Wasser bergauf..."
So beschreibt ein Gedicht den wundersamen Anblick des Wasserlaufs an der Straße nach Gottsbüren. Das in Deutschland wohl einzigartige Phänomen des "bergauf" fließenden Wassers beruht auf einer sehenswerten optischen Täuschung. [nach oben]
Bei Gieselwerder wurde im Sommer 1995 im Mittleren Buntsandstein am "Heuberg" eine Fährtenplatte gefunden.
Die Platte (22 x 20 cm) zeigt ein Hand-Fuß-Eindruckspaar mit warzenförmigen bis schwach polygonen Schuppenabdrücken - sogenannte Körnerschuppen. Sogar die Krallen sind bei den um 6 Zentimeter langen Zehen erkennbar. Der Hand-Fuß-Abdruck stammt von Isochirothekium sanctacrucense.
Unter den zahlreichen kleinen (wahrscheinlich jevenil) Fährten findet sich auch ein Hand-Fuß-Eindruckpaar von Rhynchosauroides schochardti und Hand-Fuß-Abdrücke von Isochirotherium sanctacrucense. Die Platte ist in den Besitz des Naturkundemuseums in Kassel übergegangen und leider nicht in Gieselwerder zu besichtigen. Entnommen aus dem Artikel von Peter Naumann, Hess. Gebirgsbote Nr. 4/97
Literaturverzeichnis:
Fichter, Jürgen und Lepper, Jochen (1997): Die Fährtenplatte vom Heuberg bei Gieselwerder. In: PHILIPPIA. 8/1, Philippi-Gesellschaft zur Förderung der Naturwissenschaften (Hrsg.), Kassel, Seite 35 -60 [nach oben]
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